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Modulleitungstraining für Ausbilder

Wenn an Leiterinnen und Leiter  fest definierte Anforderungen gerichtet werden, in welchem Umfang sie an welchen Ausbildungsschritten teilnehmen sollen, braucht es hierfür natürlich auch entsprechend qualifizierte Ausbilderinnen und Ausbilder.

Als Modulteamerinnen und -teamer werden seitens der Stämme und Bezirke zumeist Leute mit den entsprechenden Erfahrungen und Kenntnissen in dem Gebiet, in welchem sie ausbilden, eingesetzt. Doch bedarf es, um andere gut ausbilden zu können, nicht nur der nötigen Sach- und Fachkompetenz, sondern auch um Ausbildung daran, wie die Inhalte vermittelt werden. Es geht schwerpunktmäßig um Kompetenzen, die für Ausbilderinnen und Ausbilder im Mittelpunkt stehen: Selbstkompetenz, soziale Kompetenz und Methodenkompetenz.

Selbstkompetenz steht für das Achten auf das eigene Verhalten, offener Umgang mit Rückmeldungen zur eigenen Person, verantwortlicher Umgang mit den eigenen Ressourcen und die Fertigkeit, eigene Lernerfahrungen zu benennen und auf andere Situationen zu übertragen.

Soziale Kompetenz beschreibt die Fähigkeiten der Ausbilderin bzw. des Ausbilders im Umgang mit anderen, insbesondere mit den Auszubildenden. Offenheit, Einfühlungs- vermögen und Sensibilität sind gefordert, auch die Fähigkeit, Kritik an der eigenen Person annehmen zu können sowie Offenheit für andere Meinungen und Erwartungen.

Methodenkompetenz bedeutet, für die verschiedenen Situationen und Ziele in einem Kurs passende Mittel und Techniken zu kennen. Dieses geht von Gesprächsführung über Moderation bis hin zur Reflexion.

Idealerweise haben die Leiterinnen und Leiter, die als ständige  Modulteamerinnen und -teamer  infrage kommen, die Woodbagdeausbildung selbst abgeschlossen, tragen also bereits die Klötzchen.

Zuerst gibt es analog zu dem Schritt 1 in der Modulausbildung das Einstiegsgespräch mit dem für die Ausbildung Verantwortlichen (Stammes-, Bezirks- oder Diözesanvorstand), um sich auch hier über die eigene Motivation  im Klaren zu sein. Dieser beruft anschliessend die Personen offiziell. Dann werden die ersten Erfahrungen im Mitleiten von einzelnen Bausteinen gesammelt. Im nächsten Schritt geht es um die Vermittlung der vorstehend genannten Kompetenzen. Hierzu werden entsprechende Fortbildungseinheiten angeboten, die auf Diözesan- oder Regionsebene stattfinden. Diese Ausbildungseinheiten werden „Modulleitungstraining“ (MLT) genannt. Auf dem MLT geht es auch um die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch der Teamerinnen und Teamer untereinander.

Als Ausbilderin und Ausbilder ist es wichtig, sich kontinuierlich fortzubilden, um gut qualifiziert ausbilden zu können.


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